Mit uns die besten Immobilien auf Mallorca finden

Wer auf Mallorca eine Wohnung, ein Haus oder gar eine Villa kaufen möchte, sollte sich sputen. Denn der Andrang bzw. die Nachfrage ist groß. Dabei geht es allerdings nicht vornehmlich darum, eine Villa oder andere begehrenswerte Objekte dieser Art zu kaufen oder zu mieten. Gerade Investoren und Anleger sind aufgrund der attraktiven Marktlage nahezu tagtäglich auf der Suche nach geeigneten Anlageobjekten. Die Rechnung ist denkbar einfach: Erst kaufen, dann die Immobilie von Urlaubern als Ferienwohnung mieten lassen. Bereits nach einigen Jahren könnte sich der Kaufpreis dann bereits amortisiert haben. Zeiten ändern sich halt ...

Seit 2008 ächzt Spanien unter dem mangelnden Kaufinteresse potentieller Interessenten

Im Jahr 2008 sah die (Immobilien-)Welt auf Mallorca nämlich noch ganz anders aus; die Finanzkrise nahm der Deutschen liebste Insel in den Schwitzkasten. Wo zuvor noch kräftig investiert wurde, hielten Anleger ihr Geld plötzlich zusammen. Von Kaufinteresse war keine Rede mehr. Reihenweise mussten Bauträger den bitteren Gang in die Insolvenz antreten, da sie für ihre Immobilien keine Käufer mehr fanden. Jahrelang befanden sich die Preise für Wohnungen und Häuser in steilem Sinkflug. Mittlerweile haben sich die Märkte in Spaniens zum großen Teil wieder stabilisiert; dies trifft insbesondere auf die Balearen zu. Laut der Immobilienbewertungsgesellschaft Tasaciones Inmobiliarias kann das Jahr 2012 dann als Wendepunkt angesehen werden. Entsprechende Berechnungen haben ergeben, dass zu dieser Zeit die Immobilienpreise auf Mallorca, Menorca sowie Ibiza nur noch um lediglich 6,6 Prozent gesunken waren. Insgesamt hatten sich die Preise auf der Inselgruppe für Wohnungen und Häuser von 2008 bis 2012 durchschnittlich um 27 Prozent verbilligt. Mit diesem Preisverfall standen die Balearen allerdings vergleichsweise gut da. Denn auf dem spanischen Festland sind im gleichen Zeitraum die Preise für Immobilien um mehr als 50 Prozent eingebrochen.

Mallorca stemmte sich erfolgreich gegen die Folgen der Immobilien- bzw, Finanzkrise

Die Ursache für den vergleichsweise moderat ausgefallenen Preisverfall für Wohnungen und Häuser auf Mallorca und Co. liegt zu einem großen Teil an den politischen bzw. behördlichen Entscheidungen. Schon während der "fetten" Jahre wurde gerade rund um Palma und Andratx nur zurückhaltend neues Bauland und Grundstücke freigegeben. In den Jahren 2008 bis 2012 sind dann nahezu keine weiteren Bauareale mehr auf der ganzen Insel für eine explizite Bebauung freigegeben worden. Durch diese Maßnahme der Verknappung konnte der Markt auf Mallorca und auch auf den anderen balearischen Inseln vor Preiseinbrüchen wie auf dem spanischen Festland bewahrt werden. Und nicht nur das. An hochwertigen Luxus Objekten wie Häuser, Fincas oder Villen im Umfeld von Palma mit guter Ausstattung und in exklusiver Lage ist der Abschwung sogar sogar größtenteils vorbei gegangen. Dieses Marktsegment ist relativ klein klein, die Nachfrage war und ist aber vergleichsweise hoch. Eine große Finca mit feinen Gärten, Swimmingpool und mit unverbaubarem Meerblick wurden während der Finanzkrise immer noch für hohe sechs- und teilweise auch siebenstellige Eurobeträge gehandelt. Gerade in den begehrten Gebieten unweit von Palma (Andratx etc.) präsentierte sich die Preisgestaltung mehr oder weniger nach oben hin offen. An dieser Preisgestaltung ist auch 2015 nur wenig gerüttelt worden.

Schnäppchenjäger haben auf Mallorca gute Chancen auf günstige Wohnungen

Allerdings interessieren sich aktuell nur wenige potentielle Käufer für eine derart teure Finca oder Villa. Vielmehr sind in erster Linie Appartements in guten Erholungslagen (Palma de Playa, Puerto de Andratx, Santa Ponsa, Costa de la Calma etc.) in den Fokus gerückt. Wer ein Feriendomizil oder auch ein finanzierbares Anlageobjekt sucht und für den ein Haus bzw. eine Finca zu kostspielig ist, kann hier das eine oder andere Schnäppchen machen. Eineinhalbzimmerwohnungen mit einer Größe von rund 40 Quadratmetern gibt es in einigen mallorquinischen Regionen, wie beispielsweise in der westlich gelegenen Gemeinde Andratx, schon für rund 50.000 Euro. Auch 70 bis 80 Quadratmeter große Wohnungen mit drei Zimmern sind vergleichsweise günstig in Andratx bzw. auf Mallorca; teilweise gehen Immobilien dieser Art für 100.000 Euro weg. Beide Varianten lassen sich zudem in der Urlaubshochsaison lukrativ vermieten. Immobilienmakler und Branchenkenner gegen diesbezüglich davon aus, dass bereits ein 40 qm- Appartement in der Hauptsaison zu Tagessätzen von rund 100 Euro und in der Nebensaison sogar für 80 Euro zu mieten ist. Es muss also nicht immer ein Haus, eine Finca oder sogar eine Villa sein - auch mit kleineren Wohnungen können durchaus zwischen 10.000 bis 12.000 Euro pro Jahr an Mieterträgen pro Jahr erwirtschaftet werden.

Immobilien mieten: Anleger können sich auf einen stabilen Mietmarkt freuen

Nach Abzug von Instandhaltungsrücklagen und den unvermeidlichen Steuen kann ein Käufer so bereits nach rund sechs oder sieben Jahren den Kaufpreis durch Vermietungen wieder hereinzuholen. Was danach an Mieteinkünften erzielt wird, ist dann als reiner Gewinn zu betrachten. Etliche Kunden von auf Mallorca ansässigen Maklern kaufen oftmals gleich mehrere Immobilien dieser Art. Sie setzen darauf, dass die Insel mit seinem großen Abfertigungsflughafen Palma de Mallorca auch zukünftig ein beliebtes Urlaubsziel mit stabilem Sommerwetter bleibt. Wer bei den guten Voraussetzungen bzw, Gegebenheiten zum Beispiel unweit von Palma - beispielsweise im rund 30 Kilometer entfernten Port Andratx oder Santa Ponsa - eine Mallorca Immobilie kaufen möchte, scheint auf der sicheren Seite zu sein. Allerdings warnen Institutionen wie etwa die DSA (Deutsche Schutzvereinigung Immobilien) vor einem überstürzten Kauf einer Immobilie auf Mallorca. Demnach sollten Interessenten nicht blindlings das erstbeste Objekt kaufen, sondern sich zunächst erst einmal detailliert über die Marktverhältnisse vor Ort informieren.

Ob kaufen oder mieten - Standort der Immobilien ist ein entscheidender Faktor

Auch auf der Lieblingsinsel der Deutschen lässt sich nämlich nicht jedes Haus, jede Finca oder Villa und schon gar nicht jedes Appartement gleich gut vermieten. Wer eine Ferienwohnung mieten möchte, achtet vor allem auf die Lage. Das sollten Interessenten im Hinblick auf Anlageobjekte vor einer Kaufentscheidung immer berücksichtigen. Als ideal gelten dabei Wohnungen, die nicht mehr als etwa eine halbe Autostunde von Palma und dem Flughafen entfernt sind, geben vor Ort ansässige Makler einen Einblick in das Kaufverhalten ihrer Kunden. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. In dieser Entfernung gibt es keinerlei Fluglärm mehr, aber der Anreiseweg von Palma aus ist immer noch so kurz, dass potenzielle Mietinteressenten nicht abgeschreckt werden. Auch in Andratx mit seinen drei Sandstränden mieten Urlauber gerne eine Immobilie.

Haus kaufen auf Mallorca: Auf die rechtlichen Feinheiten achten

Wer nicht mieten, sondern direkt kaufen möchte, sollte sich allerdings im Vorfeld über die rechtlichen Gegebenheiten in Spanien detailliert informieren. Gerade durch den Umstand, dass nach spanischem Recht Kaufverträge über Immobilien auch ohne Beglaubigung durch einen Notar bindend sind, kann nämlich eine vorschnelle Zusage in einem Fiasko enden. Daher rät die DAS, dass Interessenten weder bei dem jeweiligen Verkäufer noch bei einem Makler Kontakt Dokumente unterzeichnen sollten, deren Inhalt sie nicht vollumfänglich verstehen. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, dass vor der abschließenden Unterzeichnung des Kaufvertrags im "Registro de la propiedad" (Grundbuchregister), geprüft wird, ob die angegebenen Besitzverhältnisse auch stimmen und ob für die Immobilie überhaupt eine Baugenehmigung vorliegt. Zudem kann auf diesem Wege die Frage geklärt werden, ob auf der Wohnung, Apartment oder den Fincas noch irgendwelche Hypotheken lasten.

Auf Mallorca bestehen spezielle Regelungen zur Grunderwerbssteuer

Ob kleines Haus, Finca, Villa oder nur ein einfaches Ferienappartement - es wird auch auf Mallorca beim Kauf einer Immobilie grundsätzlich die Grunderwerbssteuer fällig. Wie auch teilweise auf dem spanischen Festland wurde diese Steuer vor Jahren angehoben. Bis zum Mai 2012 betrug sie sieben Prozent. Danach führten die Finanzbehörden eine Staffelung ein, die am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist. Eine Immobilie, wie Fincas oder eine kleine Villa im ländlichen Stil, mit einem Wert bis zu 400.000 Euro wird demnach mit acht Prozent versteuert. Neun Prozent werden fällig, wenn das Haus bzw. die Finca beispielsweise in Andratx einen Wert bis zu 600.000 Euro aufweist und für eine Immobilie, wie beispielsweise eine großräumige Villa unweit von Palma, die über 700.000 Euro wert ist, werden auf Mallorca von den Finanzbehörden zehn Prozent eingefordert. In diesem Zusammenhang muss ein Käufer immer berücksichtigen, dass die Besteuerungsgrundlage hier nicht der Kaufpreis ist, sondern der Marktwert zu Grunde gelegt wird. Daher kann es dann auch passieren, dass eine günstig erstandene Finca beispielsweise in Palma mit einer Nachbesteuerung belegt wird, da das Finanzamt den Marktwert im Vergleich zum Kaufpreis weitaus höher ansetzt.